Einleitung

Absperrungen sind so alt, wie die Menschheit, oder besser gesagt, wie die sozialisierten zwischenmenschlichen Beziehungen. Terrains eingrenzen, Besitzansprüche sichtbar machen, eine Gruppe schützen, oder andere Menschen von etwas ausschließen, sie gar einsperren, immer dienten und dienen auch Absperrungen diesen Zwecken.

Zugang - Wegzwang - Durchlass - Verlassen

Barriere, Blockade, Grenze, Hindernis, Schranke, Riegel, Kordon, Abriegelung, ja sogar Barrikade, das alles sind synonyme Wörter für eine Absperrung. Der Duden umschreibt in diesem Zusammenhang mit den Begriffen Restriktion, Begrenzung, Einschränkung und Verbot von einer Absperrung ausgelöste Vorgänge. Ein Zugang soll verhindert werden, etwas wird unzugänglich gemacht. Auch ein Gebot kann sich hinter einer Absperrung verbergen: Hier entlang und nirgendwo anders! Nicht selten gehört zu einer Absperrung auch ein Durchlass. Ein Eingang für Auserwählte manchmal, oder der einzige (kontrollierte) Ausweg. Auch kann es Zweck der Absperrung sein, das Verlassen eines Terrains zu verhindern. Das Wort Absperrung hat genau genommen einen doppelten Sinn. Zum einen meint es den Vorgang, zum anderen die gegenständliche Vorrichtung dafür.

Verschiedene Definitionen

Eine der gängigen Definitionen zumindest im verkehrsrechtlichen Sinne besagt, dass es sich bei einer Absperrung um die zweitweise oder dauerhafte Abgrenzung einer Verkehrsfläche handelt, in der sich entweder keine Unbeteiligten befinden dürfen, oder in der sich die Verkehrsteilnehmer ausschließlich aufhalten müssen. Das kann im Zusammenhang mit Gefahren geschehen, Unfällen, anlässlich von Veranstaltungen oder um Arbeitsstellen in Verkehrsflächen beispielsweise einzurichten.

Ein Wachdienst seinerseits definiert eine Absperrung als das Abschließen von Einsatzräumen bzw. Objekten unter Verwendung von Absperrgeräten oder sonstigen Einsatzmitteln, um den Verkehr von Personen oder die Verbringung von Sachen zu kontrollieren.

Absperrungen sind Teil unseres alltäglichen Lebens

Wo immer wir uns bewegen, stoßen wir auf Absperrungen: Sei es beim täglichen Weg zur Arbeit auf Straßen und Wegen, in Bahnhöfen, in den Bürogebäuden und Werkhallen, in Supermärkten und auf Ämtern, selbst der abendliche Gang ins Restaurant oder ins Kino endet nicht selten erst einmal an einer Demarkationslinie: "Unser Personal unterstützt Sie bei der Auswahl Ihres Tisches, bitte warten Sie hier einen Moment!" begrüßt uns ein Schild an der Tür des Edel-Italieners oder an dem per Kordel abgesperrten Kinoaufgang die lapidare Mitteilung "Einlass zehn Minuten vor Vorstellungsbeginn!"


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