Absturzgefährdung

Eine Absperrung kann auch eine technische Maßnahme zur Sicherung einer Stelle mit Absturzgefährdung sein. Sie besteht dann in der Regel aus Geländer und Pfosten und wird auf ebenen Flächen bis zu einer Neigung von 20° eingesetzt. Als Material werden Holz oder Stahl verwendet und die Absperrung als sogenannte feste Absperrung wird massiv verankert. Sie soll Abstürze verhindern. Solche Absperrungen finden sich vor Abhängen, Schluchten oder anderweitig gefährlichem Gelände, dass von Personen begangen wird.

Typisches Beispiel für solche Absperrungen sind die Absturzsicherungen auf dem Loreley-Felsen am Rhein, oder auf dem zerklüfteten Hexentanzplatz im Harz.

Der Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften hat einen Leitfaden zur Absturzsicherung erarbeitet. Dieser stellt auf der Grundlage der bestehenden europäischen Richtlinien sowie der nationalen Gesetze und Regelungen und der Technischen Regelungen in 15 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wesentliche Informationen zur Auswahl und zum Einsatz derartiger Absturzsicherungsmaßnahmen zusammen.


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